Verfasst von: nuhduran | März 2, 2007

Das Leben, es ist schön…

„Wer dem Leben gegenüber positiv gestimmt ist, empfindet es auch so,
Wer die Welt als positiv empfindet, genießt sein Leben!“

(Ein türkischer Gelehrter des letzten Jahrhunderts)

Diesem Grundsatz kann ich mich nur anschließen. Das Leben, es ist wirklich schön. Nur wenn man mit dieser Philosophie an das Leben geht, wird man auch Erfolge verzeichnen. Hierbei geht es nicht nur um materiellen Profit, sondern um Werte wie Humanität, Nächstenliebe und moralisches und korrektes Verhalten. Schöne Welt!

Ein Mensch, der mit seinem Leben unzufrieden ist, kann zweierlei sein. Einerseits kann es sich hierbei um jemanden handeln, der schon etwas erreicht hat und danach bestrebt ist, sich zu verbessern. Er ist zwar erfolgreich, aber nicht zufrieden. Gewillt noch erfolgreicher zu sein, macht er sich Mühe, ein höheres Ziel zu erreichen. Die Zukunft ist für ihn eine große Schatzinsel, die durch ihn erkundet werden will. Bei diesem Typ von Mensch könnte man von einem Optimist reden. Er sieht das Leben als positive, konstruktive Herausforderung. Niederlagen motivieren ihn dazu, sich zu verbessern. Sollte ein Mensch denn von einem bestimmten Zeitpunkt an nicht einfach zufrieden mit seinem Leben sein und mit dem status quo auskommen? Nein, so würde man sich nur selbst etwas vormachen. Denn ein weiser Mensch sagte einmal, dass wenn man am folgenden Tage genauso weit sei, wie am vorigen Tage, so sei man rückständig, da die Zeit verginge, man selbst aber auf der Stelle bliebe. Ein anderer meint:
„Wer beginnt, zu sein,
der hört auf, zu werden.“

Wie auch schon vorher erwähnt, ist diese Thesen nicht nur für die Wirtschaft gültig. Es ist klar, dass wir in einer Ellbogengesellschaft leben und um zu überleben, muss man erfolgreich sein. Aber viel wichtiger als der wirtschaftliche Erfolg ist der Erfolg im sozialen Leben und z.B. in der Wissenschaft. Dafür zeugen bestätigte Statistiken, dass z.B. die höchste Selbstmordrate der Welt in Neuseeland ist. Warum bringen sich in dort oder in Skandinavien, vor allem in Finnland, so viele Menschen um? Auf jeden Fall nicht weil sie nichts zu Essen oder zum Trinken haben, sprich am Existenzminimum leben. Nein, der Lebensstandard in diesen Ländern ist sehr hoch, womit bestätigt wird, dass Geld allein nicht wichtig für das Überleben des Menschen ist. Viel wichtiger sind die gesellschaftlichen Seiten des Lebens. Angefangen von einem intakten Familienleben bis hin zu einer funktionsfähigen Gesellschaft. Leider muss man jedoch zugegeben, dass es bei uns schon in der kleinsten Einheit der Gesselschaft, nämlich der Familie, schon stockt. Alleinerziehende Eltern sind schon fast zum Normalzustand geworden, sodass Kinder mit einem Elternpaar schon nahezu außer Mode sind. Eine sehr traurige Situation, in der wir uns befinden. Wie kein ein Ganzes bestehen, wenn schon die kleinste Einheit Mängel aufweist? Ja, wie?

Es mag sehr grob klingen, wenn ich von einem Mangel rede, doch das ist nun einmal Tatsache. Die Natur zeigt uns ausdrücklichst und in vielfacher Ausfertigung, sei es bei den Vögeln oder den Säugetieren, dass zu einem intakten Familienleben immer ein Elternpaar benötigt wird. Das Verhältnis von Mann und Frau reicht weit über das Zeugen von Kindern. Sie sind beide ein Teil eines Ganzen, der Familie, die nur durch gegenseitige Liebe und Aufopferungsbereitschaft auf den Füßen gehalten werden kann und nicht durch das Profitdenken von Vater oder Mutter.

Womit wir auch beim Hauptgrund des familiären Defekts wären. Die Ehe ist kein Flirt, bei dem man sich nur von der Schokoladenseite zeigt. Bei einem Flirt versucht ein jeder, den anderen zu beeindrucken und macht dabei einiges vor. Doch in der Ehe ist nich mehr alles Gold, was glänzt. Der Frühaufsteher vom Flirt entpuppt sich als Morgenmuffel etc. Man könnte Hunderte von diesen Beispielen anbringen, doch dafür fehlt es an Zeit und Platz. Was kann man nun machen, um dieses Problem zu lösen? Nicht dass man denkt, dass dieses Problem mit einem kurzen Essay zu lösen sei. Es bedarf einer umfangreichen Reformation der Gesellschaft. Eine von außen doch so intakt scheinende Gesellschaft, in der wir nun leben, zeigt ihre Nebeneffekte z.B. in der Familie. Um diese in Ordnung zu bringen, müssen zumindest die Eltern in einer Familie Vorbilder, was Toleranz, Nächstenliebe, Respekt oder moralisch korrektes Verhalten angeht, sein. Leider haben wir seit Ende der sechziger Jahre einen Mangel an diesem Vorbildverhalten gehabt, sodass die Eltern von heute, das sage ich mit großem Leid, fern von vielen Werten sind. Es reicht nicht, Kinder mit Konsumgütern wie Videokonsolen, PCs oder dem Fernsehen zu beschäftigen. Viel mehr müssen ihnen z.B. oben erwähnte Werte vermittelt werden. Erst durch eine ‘wert’voll aufgezogene Jugend können wir in eine erfolgreiche Zukunft blicken. Genauso wie der Optimist.

Ihm gegenüber steht der Pessimist. Für ihn ist das Glas halbleer, wenn es für einen Optimisten halbvoll ist. Dieser Pessimismus kann durch Lebenserfahrungen geprägt sein oder aber auch nur ein Teil eines Charakters von einem Menschen sein. Beide, Pessimist und Optimist, sind mit ihrem Leben unzufrieden. Wie sich das beim Optimisten ausdrückt, haben wir oben ausführlich formuliert. Der Pessimist ist keines Falls gewillt, sich irgendwie dazu zu motivieren, seine Lage zu verbessern. Meistens gibt er sich seinem Schicksal geschlagen. Er ist also unzufrieden, unternimmt aber nichts dadagen — so wollen wir nicht sein!!!

Dieser Text stammt im Original vom 20.12.2002. Daher bitte ich, einige unreife Gedanken zu entschuldigen.


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien