Nach fast einem Jahr Fußballpause habe ich letztes Wochenende ein „kleines Comeback“ auf dem Roten Gummi von Handschuhsheim gemacht. Aufgrund der fehlenden Kondition habe ich mehr als die Hälfte des Spiels im Tor verbracht. Was mir zu meinem Erstaunen auch gefallen hat. Doch das Jahr Abstinenz birgt natürlich neben der fehlenden Kondition noch andere Probleme in sich. So muss ich mir wieder neue Schuhe besorgen, da meine alten beim Umzug (vor genau einem Jahr) verloren gegangen sind. Ebenso schwierig war es für mich, die Kontaktlinsen zu finden – na ja zumindest fast! Denn die hatte ich doch finden können. Da ich jedoch die Kontaktlinsen nicht zu Hause eingesetzt habe, bin ich mit Brille auf der Nase aus dem Haus gegangen. Vorher habe ich aber mein Brillenetui finden wollen, aber auch dieses ist verschollen – leider. Sonst braucht man ja so etwas selten! Ich zumindest; aber egal.
Ich bin aber nicht der einzige in Deutschland, der etwas sucht. Nein, die ganze Nation sei auf der Suche, nämlich nach dem Superstar! Das ist doch etwas! Aus 30.000 Kandidaten wird einer herausgesucht, der dann Star ist. Früher mussten sich „Stars“ von ganz unten nach ganz oben durchkämpfen, heutzutage geht das per Volksvotum. Der mit den meisten Fans gewinnt, nicht der mit der besten Talent! Die Masse bestimmt also, was gut ist und was nicht. Das ist der Triumph des Mainstream. Die Bild würde bestimmt sagen: „Das ist unser VOLKSSTAR!“ Ach ja: Da ist der Absatz schon garantiert, da die Fangemeinde schon vorhanden ist! Ein super Erfolgsprinzip … für die Plattenfirma, den Sender (und bestimmt auch für den Star).
Ich denke mal, Elvis ist im Grab schon zum Döner geworden!
Ps. Für alle, die des Türkischen nicht mächtig sind! Döner bedeutet „der sich Drehende!“





