dann gibt es für mich eigentlich eine klare Antwort: Der Pate und Braveheart. Ich weiß zwar nicht, wie oft ich weder den einen noch den anderen gesehen habe, aber ich könnte mir diese Filme immer wieder anschauen.
Der Pate
Mein Standardspruch zum Paten lautet so: „Es gibt Filme, dann gibt es noch den Paten.“ Ich denke, ich übertreibe damit nicht, wenn ich dies behaupte. Von den drei Teilen gefällt mir persönlich der erste Teil am besten, der zweite Teil am zweitbesten und der dritte Teil am drittbesten. Ich sehe diesen Film als eine große Familiensaga. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der Familie Corleone, das schon ab dem ersten Teil in den Händen des jungen Michael Corleone (Al Pacino) liegt. Sein Vater, Vito Corleone (Marlon Brando), der Pate, möchte jedoch nicht, dass Michael in das dreckige Mafia-Geschäft einsteigt. In einem Gespräch zwischen Vito und Michael Corleone erklärt der Vater m.E. die Quintessenz der ganze Trilogie. So soll Michael nicht derjenige sein, der Mafia-Spielchen spielt, sondern derjenige, der die Fäden in der Hand hält…

Daher auch die unbekannte Hand auf dem Logo, die den Paten unter Kontrolle hält.
Auch der Pate hat also seine Machtgrenzen. Seiner Ausstrahlung und seinem Charisma sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Beide Paten (Vito und Michael Corleone) und alle drei Schauspieler (Marlon Brando, Robert Deniro, Al Pacino) suchen als Paten in Souveränität, Routine und Entschlossenheit ihresgleichen.
Schließlich sind sie von Menschenhand nicht umzubringen und sterben beide einen natürlichen Tod, was für einen Mafiosi nicht unbedingt normal ist.
Soviel vorerst zum Paten, hierzu und zu Braveheart ein anderes Mal mehr.






„Der Pate“ nicht gesehen zu haben, soll eine Bildungslücke darstellen. Insofern habe ich etwas nachzuholen.
Mein Favourite ist „Gladiator“. Den römischen General Maximus, den Kaiserphilosophen Mark Aurel und seinen größenwahnsinnigen Sohn Commodus hat es gegeben. Der Film orientiert sich weitgehend an historischen Begebenheiten. Nach „Ben Hur“ hatte es Hollywood nicht mehr gewagt Rom gebührend kolossal aufleben zu lassen.
Joaquin Phoenix spielt den verbitterten Kaiser Commodus, der um die zweifelhafte Liebe des römischen Pöbels buhlt, und im in der Arena immer beliebten werdenden Russel Crowe alias Maximus einen Konkurrenten sieht, auf den er eifersüchtig ist und den es um jeden Preis auszuschalten gilt.
Es gibt eine Golden Edition, auf der die Entstehungsgeschichte von Seiten der Regisseure, Schauspieler und Historiker skizziert wird, was genau so spannend ist.
Ich hatte das Glück den Film damals auf der riesigen Kino-Leinwand sehen zu dürfen. Vielleicht auch deswegen, hat er mich fasziniert…
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Danke für die Mail, es geht mir gut.:)
Von: Ibrahim S. am Mai 7, 2009
um 1:13